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| "Dialog". Marktkirche Hannover 1996. ©: H. Schäfer |
Hiltrud Schäfer
Seit 1988 gehört das Papierschöpfen zu ihrem künstlerischen Vokabular. Schwerpunkt der Arbeit: Objekte und Installationen aus Papier, Papiere aus heimischen Pflanzen, Schilfgras und Kozo, "das Organische der Pflanzen - Symbol des Lebens und Sterbens - geht mit den Objekten und Installationen formal und inhaltlich eine untrennbare Verbindung ein", seit 1981 diverse Ausstellungen in ganz Europa, Kunstunterricht an Gymnasien, Lehrauftrag der Uni Osnabrück, Leitung von Workshops, Projektarbeit.
Das Prinzip der Künstlerin ist ihre Installationen in ein spannungsvolles Verhältnis zu bestimmten Umgebungen zu bringen. Ihr Material wird zum objekthaften Artefakt, das nicht zuletzt die Erinnerung an vergangene Zeiten und Kulturen evoziert.
Sie versteht es, mit ihren Einzelarbeiten und in jüngster Zeit insbesondere mit ihren Installationen das Spannungsverhältnis zwischen Geburt und Leben, zwischen Vergehen und Tod als eines der großen Themen der Kunstgeschichte künstlerisch und ästhetisch überzeugend in eine aktuelle Bildsprache zu übertragen.
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| "Zeitspuren". St. Katharinen. Osnabrück 2001. ©: H. Schäfer |