Bremen: Paula Modersohn-Becker-Ausstellung

Datum:
18.07.2010 10.00 Uhr bis
19.09.2010 17.00 Uhr

Beschreibung:
Sonderausstellung zu Modersohn-Becker als Pionierin der modernen Kunst

Programm:
Teils noch nie in Deutschland ausgestellte Bilder von Paula Modersohn-Becker (1876-1907) sind in einer Sonderausstellung in Bremen zu sehen. „Pionierin der Moderne“ lautet der Titel der umfassenden Werkschau, die rund um ihr zentrales „Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag“ entwickelt wurde. Dazu gehören etwa 100 Bilder und Zeichnungen, die das Paula-Modersohn-Becker-Museum in der Bremer Böttcherstraße bis zum 19. September zeigt. Das Selbstbildnis aus dem Jahr 1906 steht dabei als erster Selbstakt einer Frau überhaupt für einen Meilenstein der Kunstgeschichte. Etwa 20 Bilder und Zeichnungen seien erstmals zu sehen. Die Ausstellung zeigt die künstlerische Entwicklung der Malerin von den ersten Schülerarbeiten bis zu ihren späteren flächenhaft gestalteten Bildern, die unter dem Einfluss Pariser Künstler wie Paul Cézanne, Auguste Rodin und Paul Gauguin entstanden. „Schon früh konturierte sie Gesichter zurückhaltend, wurde mit den Jahren aber immer freier im Strich und konzentrierte sich auf Flächen und Formen.“ Die künstlerischen Wurzeln der Malerin liegen zwar in Worpswede bei Bremen. Doch Paula Modersohn-Becker erkannte bald, dass sie die Enge der Künstlerkolonie mit den ästhetischen Konventionen des ausgehenden 19. Jahrhunderts nicht weiterbrachte. Mehrfach fuhr sie nach Paris, um sich dort inspirieren zu lassen. Die Bremer Schau entstand in Zusammenarbeit mit der österreichischen Kunsthalle Krems, wo die Bilder im Frühjahr gezeigt und von etwa 30.000 Besuchern gesehen wurden. Die Ausstellung wird von einem Katalog begleitet.

Ort:
Museum im Roselius-Haus, Bremen
Böttcherstraße 6 - 10
28195 Bremen
Link: Paula Modersohn-Becker Museum




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