Kunst.Kirche.Projekt: "Next Year in Jerusalem". 1. April 2007. Ev. Kirchenzentrum Kronsberg-Hannover. Bildrechte: HkD












„Lebendig ist der Glaube nur, wenn nach neuen Gestaltungsformen gesucht wird und die Auseinandersetzung mit den kulturellen Ausdrucksformen der eigenen Gegenwart lebendig bleibt.“  Wolfgang Huber, EKD-Ratsvorsitzender.

Kirche im Dialog,  vermitteln...
Wir verstehen uns als eine Kirche im Dialog mit Kunst und Kultur. Als eine Kirche, die viel zu bieten hat: einen Schatz an Kunst und Kultur dank unserer langen Tradition und der aktuellen Kunst und Kultur in unseren (Kirchen-) Räumen. Wir verstehen uns aber auch als eine Kirche, die Kunst und Kultur „von außen“ braucht. Beides, in ihrer Zugewandtheit wie Widerständigkeit wollen wir miteinander vermitteln.

Kunst wahrnehmen....
Wir verstehen Künste auch als Seismographen gesellschaftlicher und religiöser Befindlichkeiten. Sie bieten und fordern Weltwahrnehmungen, Reflexionen und Resonanzen. Sie eröffnen Möglichkeiten und Spielräume der Freiheit. Kunstschaffende suchen das Gespräch mit Religion und Glaube. Kunst stellt Fragen, auch uns als Institution Kirche in Frage.

Kultur gestalten....
Wir verstehen unsere Aufgabe als Arbeitsfeld darin, im Dialog von Kirche mit Kunst und Kultur zu informieren und sensibilisieren. Wir wollen beraten, fortbilden, Kontakte pflegen und vermitteln, Begegnungen fördern, Fragen stellen, Antworten bieten und begeistern. Wir wollen helfen kulturelle (Leit-) Bilder der Gegenwart zu unterscheiden, Ausdrucksformen des Glaubens fördern und die kulturelle Gegenwart in und um unseren Kirchen mit gestalten..

Zur thelogischen Grundlegung unserer Arbeit...
Im Jahr 2002 veröffentlichten die EKD und die Vereinigung evangelischer Freikirchen die Denkschrift:
"Räume der Begegnung. Religion und Kultur in evangelischer Perspektive."
In dieser Denkschrift wird deutlich, dass sich die Kirche bewusst ist,  dass Sie selbst Kultur gestaltet, umgekehrt aber auch Teil eines größeren kulturellen Gefüges ist. Kultur und Kunst, deren Maßstäbe eher außerhalb der Kirche definiert werden, gilt es durch kirchliche Kulturarbeit bewusst wahrzunehmen und den Dialog mit Ihnen zu suchen....

Auf dieser Basis ist es uns an dieser Stelle wichtig, mit einer theologischen Grundlegung die Arbeit zu "Kunst, Kultur und Kirche in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers" zu skizzieren und zitieren wie folgt aus dem Bericht der Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann vor der Landessynode am 29. November 2007:
"Ausgangspunkt des kulturellen Schaffens ist nach unserem Verständnis die Schöpferkraft Gottes...." Mehr



 

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